|
Was wird anders?
Na ja, so konkret weiß ich das auch noch nicht ;-)
Auf jeden Fall muss ich mein Training komplett neu überdenken. Nachdem
ich in 2009 schon spätestens seit dem Hamburg-Marathon im April nicht
mehr richtig laufen konnte (die Probleme habe ich noch immer), werde ich
mich wohl oder übel mehr auf das Rad fahren und schwimmen konzentrieren.
Einen Frühjahrsmarathon will ich nicht laufen. 1-2 Halbmarathons dafür
aber schon - wenn es die Trainingsform hergibt.
Neu ist auch ein einwöchiges Trainingslager vom 25. April bis 02. Mai
auf Mallorca mit Schwerpunkt Rad fahren. Neben ein Paar Laufeinheiten
umfasst es ebenfalls ein Schwimmseminar mit Ute Mückel, von dem ich mir
noch einiges verspreche.
Ich habe es oben schon angesprochen: Das Training muss
anders werden. Bislang erstelle ich mir zwar einen wöchentlichen Plan,
erfülle ihn aber nur halbherzig. Will sagen, ich trainiere nach Lust,
Laune und Wetter "vor mich hin". Die Ergebnisse sind zwar nicht die
schlechtesten dabei, es gibt aber wohl noch Luft nach oben.
Was mir ziemlich abhanden gekommen ist, ist eine
gewisse Disziplin. Das spiegelt sich nicht nur bei dem (nicht) Einhalten
der Pläne wieder sondern zieht sich durch über meine Essgewohnheiten bis
hin zu der gesunkenen Hemmschwelle beim Laufen. Sowohl im Training, als
auch im Wettkampf einfach mal kurz stehen zu bleiben, wenn's gefühlt mal
zu hart wird. Im Training setze ich damit ungewollt "Duftmarken": Wenn
ich beim nächsten Training an derselben Stelle vorbeikomme, muss/möchte
ich wieder stehenbleiben oder gehen oder pinkeln...
Die mangelnde Disziplin beim Essen zeigt sich auf der
Waage. Messbar nunmehr nicht in 100-Gramm sondern summiert in diversen
Kilos. An diesem Manko erfolgreich zu arbeiten ist bei aller
Schwere vielleicht noch die einfachste Aufgabe. Drei bis Fünf Kilogramm
weniger sollten es bis zum Start in Frankfurt schon sein.
Dieses "Stehenbleiben" oder "Gehen" ist oft eher ein
mentales als körperliches Problem. Dem muss ich noch auf die Spur
kommen.
|